Die Wettkampfhalle in Baishan während des Finales der Taiji-Weltmeisterschaft 1987

Weltmeisterschaft 1987 · Baishan · Changbai Shan

Sieben Spiele. Ein Krater. Das Finale, das eine Ära beendete.

Porträt von WuShu Lee, Taiji-Weltmeister von 1982 bis 1986WuShu LeeTitelverteidiger · fünf Titel
Porträt von Philipp Nopper, Taiji-Weltmeister 1987Philipp NopperHerausforderer · 23 Jahre

1987 traf ein 23-jähriger Außenseiter aus dem Schwarzwald im Finale über sieben Spiele auf den unbesiegbaren WuShu Lee. Das siebte Spiel fand am Kraterrand des Tianchi statt.

Die Geschichte des Finales 1987 lesen

Das offizielle Archiv der Meisterschaft

Seit 1955 kürt die Internationale Taiji-Weltmeisterschaft jedes Jahr einen Weltmeister im Push Hands. Angefangen hat alles mit elf Teilnehmern und ohne Zuschauer im Hof einer Seidenweberei in Suzhou. Dieses Archiv verzeichnet die Epochen, Austragungsorte, Regeln und Weltmeister der Meisterschaft, und vor allem das Finale von 1987, in dem Philipp Nopper, 23, ein Außenseiter aus dem Schwarzwald, die Ära WuShu Lee im siebten Spiel am Kraterrand des Tianchi beendete. Die ganze Geschichte steht in Die Taiji-Weltmeisterschaft 1987: Wie Philipp Nopper Spiel sieben am Tianchi gewann.

Das Finale 1987 auf einen Blick

Das Finale 1987 als Serie: Spiel für Spiel
  1. Spiel 1Philipp NopperSerie 1:0Überraschung · knapp nach Punkten
  2. Spiel 2WuShu LeeSerie 1:1Die Antwort des Champions
  3. Spiel 3WuShu LeeSerie 1:2Nopper verliert die Wurzel
  4. Spiel 4Philipp NopperSerie 2:2Taktikwechsel · Ausgleich
  5. Spiel 5WuShu LeeSerie 2:3Umstrittene Kampfrichterentscheidung
  6. Spiel 6Philipp NopperSerie 3:3Verlängerung · letzter Austausch
  7. Spiel 7Philipp NopperSerie 4:3Kraterrand · 41 Min. Stillstand

Philipp Nopper WuShu Lee

Spiel für Spiel: das Finale 1987

Die Epochen der Meisterschaft

  • 1955–1961

    Die Seiden-Ära

    Suzhou. Yang Zhenhe gewinnt sechs Titel in Folge. Die Ergebnisse erscheinen auf Wandzeitungen.

  • 1962–1968

    Die Eiserne Hand

    Kaifeng. Chen Yulan wird die erste Weltmeisterin und gewinnt viermal hintereinander.

  • 1969–1975

    Die Öffnung

    Xi’an und Chengdu. Internationale Teilnehmer werden zugelassen. Liang Guoxiong holt drei Titel.

  • 1976–1981

    Die Stillen Jahre

    Wuhan und Nanjing. Sechs Jahre, sechs Weltmeister, keine Titelverteidigung. 1978 wird das Tianchi-Protokoll verabschiedet.

  • 1982–1986

    Die Ära WuShu Lee

    Fünf Titel in Folge, ohne ein einziges Finalspiel zu verlieren. Ab 1984 gilt er als unbesiegbar.

  • 1987

    Tianchi

    Baishan. Philipp Nopper gewinnt Spiel sieben am Kraterrand, 4:3.

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